TOUR DES TEXTES ist ein kollaboratives Stipendiat*innen-Programm der MÜNCHNER THEATERTEXTER*INNEN, der WIENER WORTSTAETTEN und des NEUEN INSTITUTS FÜR DRAMATIK, Berlin.

Im Laufe eines Jahres haben insgesamt sechs Stipendiat*innen die Möglichkeit, ein Textprojekt zu entwickeln und dieses in regelmäßig stattfindenden Workshops in München, Wien und an der Summer School Südtirol vorzustellen. Auf diesem Weg wird eine nachhaltige Entwicklungs- und Austauschmöglichkeit zur Textentstehung geschaffen.

Begleitet wird das Programm von einem Lesungs- und Diskursformat. Dabei präsentieren die Autor*innen ihre aktuellen Arbeiten und diskutieren ästhetische, inhaltliche wie politische Fragestellungen.

Erste Station der TOUR DES TEXTES wird vom 5.-8. Dezember 2019 in München sein. Die Autor*innen sind mit Workshop und Veranstaltung zu Gast im Münchner Literaturarchiv Monacensia im Hildebrandhaus.

Stipendiat*innen: Katrin Diehl, Amirabbas Gudarzi, Helena Kontoudakis, Valerie Melichar, Elena Schmidt, Rinus Silzle
Workshopleitung: Raphaela Bardutzky, Margareth Obexer, Theresa Seraphin, Bernhard Studlar

Veranstaltungen:

Autor*innen-Lesung und Werkstattgespräch
5. Dezember 2019, 19 Uhr
Monacensia, Maria-Theresia-Straße 23, 81675 München
Theaterautor*innen aus München, Wien und Berlin lesen aus ihren Texten und stellen sie zur Diskussion bezüglich ästhetischer, inhaltlicher sowie politischer Fragen.

Es lesen und diskutieren: Raphaela Bardutzky, Katrin Diehl, Amirabbas Gudarzi, Helena Kontoudakis, Margareth Obexer, Valerie Melichar, Elena Schmidt, Theresa Seraphin, Rinus Silzle, Bernhard Studlar
Die Veranstaltung ist gefördert vom Kulturreferat der Stadt München.

Über die Kooperationspartner*innen

Das NETZWERK MÜNCHNER THEATERTEXTER*INNEN hat sich die Förderung zeitgenössischer Theatertexte und ihre*r Autor*innen zur Aufgabe gemacht.
Durch Workshops, Textwerkstätten und Lesungen bildet es eine Plattform zum Austausch und zur Vernetzung von Autor*innen und Theaterschaffenden. Zentral hierbei ist die Diskussion unterschiedlicher Textformen von Dramatik, über poetische Verdichtung bis hin zu Textflächen. Im Fokus stehen aber ebenso die verschiedenen Produktionsweisen von Theatertexten in Projektentwicklungen, dokumentarischen Recherchen oder kollektiven Arbeitsprozessen. Ziel ist die konzentrierte Auseinandersetzung mit Theatertexten sowie die deutliche Sichtbarmachung des Theatertextes als einem wichtigen Ausdrucksmedium gesellschaftsrelevanter Fragen mit ganz eigenen Mitteln.

Das NEUE INSTITUT FÜR DRAMATISCHES SCHREIBEN wurde 2014 von Margarethe Obexer und Sasha Marianna Salzmann mit dem Ziel gegründet, die gesellschaftliche Bedeutung der Dramatischen Künste wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken und eine Kunst zu stärken, deren ursprüngliche Funktion es ist, eine Kultur der Auseinandersetzung zu führen. Wir streben die öffentliche Debatte über diese Kunst an, ebenso wie ihre Vermittlung und Lehre. In Symposien, Werkstätten, Sommer- und Winterakademien soll es darum gehen, eine neue künstlerische und theoretische Auseinandersetzung zu führen, in der auch politische, philosophische und gesellschaftsrelevante Inhalte zur Debatte stehen.