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Gegen die Freiheit / Contra la llibertat
von Esteve Soler

aus dem Katalanischen von Birgit Weilguny

Premiere: 27. November 2018, Werk X
(Deutschsprachige Erstaufführung)
Teil eins der „Revolutionstrilogie“

In sieben surrealen Szenen setzt sich der Autor mit dem Alltag im Europa von heute auseinander und beleuchtet dabei den Begriff von „Freiheit“ aus unterschiedlichen Perspektiven.
Eine Mutter, die von ihrem Kind durch einen Grenzzaun getrennt, jedoch durch eine Nabelschnur noch immer verbunden ist, bildet den Startpunkt dieser szenischen Geisterfahrt, die am Ende in einem Apartment endet, von dessen Decke eine männliche Leiche hängt, die sich mit der neuen Mieterin unterhält.
Starke szenische Setzungen und pointierte Dialoge, die in alltäglicher Sprache von menschlichen Abgründen erzählen, kennzeichnen das Stück. Alle Szenen von „Gegen die Freiheit“ erzählen für sich stehende Geschichten, die eine abgründige dramatische Collage ergeben.

Der Autor, Esteve Soler, ist einer der erfolgreichsten zeitgenössischen katalanischen Autoren für Film und Theater. Seine Stücke wurden in 17 Sprachen übersetzt und sowohl in Europa als auch in Nord- und Südamerika aufgeführt.

Mit: Elisabeth Findeis, Saskia Klar, Burak Uzuncimen, Daniel Wagner, Heinz Weixelbraun

Regie: Hans Escher / Ausstattung: Renato Uz
Dramaturgie: Bernhard Studlar / Musik: Alex Petkov
Regieassistenz: Ines Miro / Produktion: Martina Knoll

Gegen die Freiheit / Contra la llibertat von Esteve Soler
27./29./30.11.2018, 1.12.2018 sowie 9./10./11.1.2019, jeweils 19.30 Uhr

Am 29.11. findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch in Anwesenheit des Autors statt.
Spielort: WERK X (Werk 2), Oswaldgasse 35 A, 1120 Wien
Karten: € 20, erm. € 18/16/10

Koproduktion der WIENER WORTSTAETTEN mit dem WERK X im Rahmen des EU-Projekts „Fabulamundi Playwriting Europe – Beyond Borders?“

Pressestimmen:
„Die Schauspieler Elisabeth Findeis, Saskia Klar, Burak Uzuncimen, Daniel Wagner und Heinz Weixelbraun beweisen sehr viel Gespür für diesen Aberwitz.
Esteve Solers groteske Geisterbahnfahrt durch die menschlichen Abgründe ist in Hans Eschers Inszenierung ein unterhaltsamer, überwältigender, erschütternder Abend.“
Michaela Mottinger, Mottingers Meinung

„Vor allem aber schafft der Abend das, was wohl auch eines der Anliegen des Projektes „Fabulamundi Playwriting Europe“ ist: Man schaut buchstäblich über die Grenzen hinaus. Und sieht, dass die Fragen, die letzten Endes doch alle beschäftigen, auf ganz unterschiedliche Weise gestellt werden können. Was im Idealfall dann auch die Chancen erhöht, Antworten zu finden.“
Andrea Heinz, Nachtkritik


Fotos: Joachim Kern


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