Programmänderung „Pistole, Psychiatrie, Prostitution“

Leider kann die für das kommende Wochenende geplante Leseperformance „Pistole, Psychiatrie, Prostitution“ nicht im geplanten Umfang durchgeführt werden. Im Zuge des Probeprozesses aufgetauchte Schwierigkeiten, die inhaltliche wie strukturelle Komplexität des Dramenkomplexes umzusetzen, haben uns an die Grenzen des Darstellbaren geführt. Eine adäquate Bühnenumsetzung ist unter den gegebenen Umständen nicht möglich. Deshalb sind die beiden Kooperationspartner, Schauspielhaus Wien und Wiener Wortstaetten, gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, die Präsentation zu verschieben.

Stattdessen bieten wir eine alternative Veranstaltung an.
Am Samstag, 7. Oktober um 18 Uhr präsentieren wir einen Teilstrang der Gesamthandlung in einfacher Lesung.

Wir sind jedoch zuversichtlich, die Ergebnisse dieses für uns überwichtigen Projekts zu einem späteren Zeitpunkt zeigen zu können. Wir bedauern diese kurzfristige Programmänderung und bitten um Verständnis.

LESUNG
„Fall und Aufstieg des Hausmeisters Hundsmüller“
(Auszug aus „Pistole, Psychiatrie, Prostitution“)

Mit: Ingrid Lang, Johanna Orsini-Rosenberg, Vassilissa Reznikoff, Vera von Gunten, Gustav Ernst, Hans Escher, Andreas Patton, Sebastian Schindegger, Erol Ünsalan und Heinz Weixelbraun

Samstag, 7. Oktober, 18.00
Schauspielhaus Wien
Porzellangasse 19, 1090 Wien
Karten € 12,- unter 01 / 3170 10118 oder karten@schauspielhaus.at


Ein Jahr lang von September 2016 bis August 2017 setzte sich das AutorInnenkollektiv des ersten WIENER WORTSTAETTEN WRITERS ROOMSArna Aley, Gustav Ernst, Pyotr Magnus Nedov, Alexandra Pâzgu und Olivia Wenzel – mit dem Thema „I lost my job and …“ auseinander.

Diese Art der kollektiven AutorInnenschaft stellt eine Premiere im deutschsprachigen Theaterraum dar. Sogenannte „Writers Rooms“ sind vor allem dafür bekannt, dass in ihnen TV-Serien entstehen. Für das Theater wurde diese Art des dramatischen Schreibens bisher zwar oft diskutiert, jedoch noch nie ausprobiert. Insofern steht dieses Experiment nicht zuletzt für die innovative Energie des interkulturellen AutorInnentheaterprojekts WIENER WORTSTAETTEN.

Für „Pistole, Psychiatrie, Prostitution“ entstanden Monologe, Dialoge, Songs, Drehbuchsequenzen, Textflächen und dramaturgische Netze. Sprechende Gegenstände, singende Teenager, eine revoltierende Supermarktkassierin und ein vor Verzweiflung brennender Hausmeister bewohnen das gemeinsam entwickelte und geschriebene dramatische Werk.

In einer außergewöhnlichen Leseperformance wird „Pistole, Psychiatrie, Prostitution“ erstmalig von einem hochkarätigen Ensemble und den beteiligten AutorInnen präsentiert.

Eine Reise durch dramatische Textwelten in zwei Etappen. Einsteigen jederzeit möglich.

Mit: Arna Aley, Roman Blumenschein, Hanna Binder, Gustav Ernst, Gerhard Kasal, Ingrid Lang, Matti Melchinger, Marcel Mohab, Pyotr Magnus Nedov, Johanna Orsini-Rosenberg, Andreas Patton, Alexandra Pâzgu, Vassilissa Reznikoff, Sebastian Schindegger, Erol Ünsalan, Vera von Guten, Nikolaas von Schrader, Heinz Weixelbraun und Olivia Wenzel

Inszenierung: Hans Escher & Bernhard Studlar
Ausstattung: Renato Uz
Musik: KMET

Pistole, Psychiatrie, Prostitution
Sa, 7.10.2017, 18.00 Uhr & So, 8.10.2017, 16.00 Uhr
Schauspielhaus Wien

Porzellangasse 19, 1090 Wien
2-Tages-Ticket: EUR 20 / Ü60 EUR 15 / U30 EUR 10
Karten unter 01 / 3170 10118 oder karten@schauspielhaus.at

Eine Kooperation von WIENER WORTSTAETTEN und Schauspielhaus Wien.

PPP Teaser