Seit 2007 vergeben die WIENER WORTSTAETTEN im Rahmen des Literaturwettbewerbs „schreiben zwischen den kulturen“ einen DramatikerInnenpreis. Der mit € 2.000,- dotierte Preis wird an eine Autorin/einen Autor vergeben, die/der ein abendfüllendes, noch nicht uraufgeführtes Stück einreicht, welches sich im weitesten Sinne mit den Themen Identität, Flucht/Vertreibung, Integration bzw. dem Leben zwischen den Kulturen auseinandersetzt.

2017 wurden beim international ausgeschriebenen Wettbewerb 49 Stücke eingereicht: Von 18 Autorinnen und 31 Autoren aus den Herkunftsländern Bulgarien, Deutschland, Iran, Israel, Litauen, Republik Moldau, Österreich, Schweiz und Serbien.

Der exil-DramatikerInnenpreis 2017 geht an Amirabbas Gudarzi für sein Stück „Zwischen uns und denen liegt … “ .

Aus dem Juryspruch:
Der Unmöglichkeit das Thema „Migration“ erzählerisch in seiner gesamten Breite zu bewältigen, begegnet Amirabbas Gudarzi mit klarer und direkter Sprache, mit griffigen Dialogen und markanten Szenen. Damit gelingt ihm ein sehr heutiger Zugriff auf ein wichtiges gesellschaftliches Thema und ein gutes Stück Theater obendrein.

Jury exil-DramatikerInnenpreis 2017:
Ingrid Lang (Regisseurin, Schauspielerin), Hans Escher (Regisseur, WIENER WORTSTAETTEN) und Bernhard Studlar (Autor, WIENER WORTSTAETTEN)

Die Preisverleihung fand im Rahmen der BuchWien, gemeinsam mit den weiteren exil-Literaturpreisen, am 11. November 2017 statt.

Die bisherigen PreisträgerInnen: Semir Plivac (2007), Ana Bilic (2008), Marianna Salzmann (2009), Olga Grjasnowa (2010), Azar Mortazavi (2011), Valerie Melichar (2012), Susanne Ayoub (2013), Barbara K. Anderlič (2014), Christian Maly-Motta (2015), Mehdi Moradpour (2016), Amirabbas Gudarzi (2017)