Exilpreis 2018

Der exil-DramatikerInnenpreis 2020 vergeben von den WIENER WORTSTAETTEN in Kooperation mit dem Schauspiel Leipzig und dem Verein exil geht an

Emre Akal für sein Stück „Hotel Pink Lulu – Die Ersatzwelt“

In diesem Jahr wurden beim international ausgeschriebenen Wettbewerb 104 Stücke von Autor*innen aus Brasilien, Deutschland, Griechenland, Indien, Iran, Irak, Litauen, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Serbien und den USA eingereicht.

Die Jury bildeten Christine Wahl (Journalistin/Theater der Zeit), Matthias Döpke (Dramaturg/Schauspiel Leipzig) und Bernhard Studlar (Autor/Wiener Wortstaetten).

Aus dem Juryspruch:
„Hotel Pink Lulu“ ist ein witziger, sehr aktueller Text über Eskapismus, über Konsum als Trost gegen jegliche Form von Traurigkeit und darüber, wie großartig und doch überfordernd die digitale Durchdringung all unserer Lebensbereiche geraten kann – eine Überforderung, die der überbordende Text als Herausforderung an das Theater weitergibt.

Der mit einem Preisgeld von € 3.000,- dotierte exil-DramatikerInnenpreis ist mit einer Uraufführung am Schauspiel Leipzig in der Spielzeit 2021/22 verbunden.

Die Preisverleihung findet am 5. März 2020, 19 Uhr, im Literaturhaus Wien statt.
Die Lesung der PreisträgerInnen findet am 8. April 2020 um 19 Uhr im Literaturhaus Wien statt.

Mehr Informationen über den Autor finden Sie hier: Emre Akal


Seit 2007 unterstützen die WIENER WORTSTAETTEN die exil-Literaturpreise, eine Initiative des Vereins exil, mit einem Preis in der Kategorie „Drama“. Seit 2008 kooperieren wir mit dem Schauspiel Leipzig, das das jeweilige Gewinnerstück in der jeweils folgenden Spielzeit zur Uraufführung bringt.
Bisherige PreisträgerInnen waren: Semir Plivac, Ana Bilic, Sasha Marianna Salzmann, Olga Grjasnowa, Azar Mortazavi, Valerie Melichar, Susanne Ayoub, Barbara K. Anderlič, Christian Maly-Motta, Mehdi Moradpour, Amirabbas Gudarzi und Alexandra Pâzgu.

Die bisherigen PreisträgerInnen: Semir Plivac (2007), Ana Bilic (2008), Marianna Salzmann (2009), Olga Grjasnowa (2010), Azar Mortazavi (2011), Valerie Melichar (2012), Susanne Ayoub (2013), Barbara K. Anderlič (2014), Christian Maly-Motta (2015), Mehdi Moradpour (2016), Amirabbas Gudarzi (2017), Alexandra Pâzgu (2018), Emre Akal (2020)